Die für den König gemalten Luxemburgischen Landschaften von B.C. Koekkoek

Wie alle Gemälde von B.C. Koekkoek weisen die Luxemburgischen Landschaften, die für den König und Großherzog geschaffen wurden, eine sehr subtile Lichtführung auf, eine Spezialität des Künstlers, dessen Erfolg und weltweites Renommee darauf fußte. Seine Malerei knüpft formal an die holländische Landschaftsmalerei des „Goldenen Zeitalters" im 17. Jahrhundert an, unterscheidet sich aber durch eine feinere und sensiblere Annäherung an das Bildmotiv. 

Wie alle Gemälde von B.C. Koekkoek weisen die Luxemburgischen Landschaften, die für den König und Großherzog geschaffen wurden, eine sehr subtile Lichtführung auf, eine Spezialität des Künstlers, dessen Erfolg und weltweites Renommee darauf fußte. Seine Malerei knüpft formal an die holländische Landschaftsmalerei des „Goldenen Zeitalters" im 17. Jahrhundert an, unterscheidet sich aber durch eine feinere und sensiblere Annäherung an das Bildmotiv.

Charakteristisch für diese fernsichtigen Landschaften sind zum einen das Auslugsmotiv, das durch die Erhöhung des Betrachterstandpunkts erreicht wird, zum anderen die auffallende Großzügigkeit, mit der die einzelnen Bildelemente im Raum verteilt werden. Diese Landschaften wirken klar und anmutig.

Trotz ihres kunstvollen Bildaufbaus weisen die für Wilhelm II. gemalten Luxemburgischen Landschaften eine starke topographische Genauigkeit auf, was sie von Koekkoeks übrigen, gern stärker idealisierten Landschaftsbildern unterscheidet.